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Übung und Ausbildung

Verschüttete Person als Übungsannahme 🚒⛏️

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Bei der Übung am Dienstag, 16.06.2026 stand die Rettung einer verschütteten Person aus einer eingestürzten Künette im Mittelpunkt. Nach einem kurzen Theorieteil wurde das Szenario in Rakesing praktisch abgearbeitet und die Personenrettung erfolgreich durchgeführt.

Am Dienstag, den 16. Juni 2026, stand bei uns eine Übung zum Thema „Verschüttete Person“ auf dem Ausbildungsplan. Ausgearbeitet wurde die Übung von HBM Roman Schwarzgruber und OFM Paul Voraberger.

Zu Beginn trafen sich die Kameradinnen und Kameraden in der Fahrzeughalle zu einem kurzen Theorieteil. Dabei wurde besprochen, in welchen Situationen Personen verschüttet werden können. Mögliche Einsatzszenarien reichen von eingestürzten Baugruben oder Künetten auf Baustellen über Unfälle in der Landwirtschaft, beispielsweise in Getreidesilos oder Hackschnitzellagern, bis hin zu Gebäudeeinstürzen oder Lawinenabgängen.

Für unser Einsatzgebiet stellen insbesondere Unfälle auf Baustellen sowie in landwirtschaftlichen Betrieben die wahrscheinlichsten Szenarien dar. Ebenso wurden die möglichen Gefahren an solchen Einsatzstellen behandelt. Dazu zählen unter anderem beschädigte Strom-, Gas- oder Wasserleitungen, Staubentwicklungen, nachrutschendes Material oder Hohlräume im Erdreich.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der richtigen Vorgehensweise bei der Rettung verschütteter Personen. Dabei wurden die Sicherung der Baugrube beziehungsweise des Materials, der Eigenschutz der Einsatzkräfte sowie die Absicherung der eingesetzten Feuerwehrmitglieder ausführlich besprochen.

Im Anschluss wurde das Erlernte in die Praxis umgesetzt. Hierfür fuhren die Übungsteilnehmer nach Rakesing, wo ein entsprechendes Übungsszenario vorbereitet worden war.

Angenommen wurde eine eingestürzte Künette bei Arbeiten an einer Gasleitung. Eine Person war dabei bis zum Bauch verschüttet worden und befand sich bewusstlos in der Baugrube.

Nach dem Eintreffen wurde die Einsatzstelle zunächst abgesperrt und gesichert. Zum Schutz der eingesetzten Kräfte wurden die vorhandenen Messgeräte in Stellung gebracht, um eine mögliche Gefährdung durch austretendes Gas auszuschließen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die Gasleitung entweder nicht beschädigt war oder kein Gas austrat.

Anschließend wurde mit der Sicherung der Künette begonnen, um ein weiteres Nachrutschen des Erdreichs zu verhindern. Währenddessen arbeiteten sich zwei Kameraden zur verschütteten Person vor und betreuten diese. Nach der Stabilisierung der Einsatzstelle konnte die Person schrittweise freigegraben werden.

Die Rettung erfolgte schließlich mithilfe eines Tragetuchs sowie eines Spineboards. Nach erfolgreicher Personenrettung wurde die Übung gemeinsam nachbesprochen.

Ein herzlicher Dank gilt HBM Roman Schwarzgruber und OFM Paul Voraberger für die Vorbereitung und Durchführung dieser interessanten und praxisnahen Übung.

Übungsleitung: HBM Schwarzgruber Roman & OFM Voraberger Paul
Mannschaft: 15 Mann
Dauer: ca. 2,5 h
© Fotos FF Aistersheim