Bei einem schweren Arbeitsunfall auf einem Firmengelände in Meggenhofen wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Meggenhofen und Wilhelmsberg alarmiert. Unsere Aufgabe bestand unter anderem in der Unterstützung des Rettungsdienstes sowie der Betreuung der betroffenen Ersthelfer. 🚒🤝 ➡️ Mehr dazu im Einsatzbericht.
Am Mittwoch, den 19. August 2026, wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Meggenhofen und Wilhelmsberg gegen 10:51 Uhr von der Landeswarnzentrale Oberösterreich zu einem schweren Arbeitsunfall auf einem Firmengelände in Meggenhofen alarmiert.
Das Alarmstichwort lautete „Person unter Fahrzeug – Maschine eingeklemmt“. Der Notruf war über die Rettungsleitstelle Hausruckviertel an die Landeswarnzentrale weitergeleitet worden. Aus der Alarmdepesche konnten wir zusätzlich entnehmen, dass ein Kran umgestürzt war und sich eine Person unter der Maschine befand.
Unverzüglich nach der Alarmierung rückte unser Tanklöschfahrzeug zur Einsatzadresse aus. An der Einsatzstelle fanden unsere Kräfte einen umgestürzten Kran vor. Die eingeklemmte Person konnte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Ersthelfer befreit werden und wurde von diesen versorgt. Die bereits anwesenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Meggenhofen unterstützten ebenfalls bei der Versorgung des Patienten. Zeitgleich mit unserem Tanklöschfahrzeug traf auch der Notarzt an der Einsatzstelle ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste die Person noch an der Einsatzstelle reanimiert werden.
Besonders belastend war die Situation für die anwesenden Ersthelfer. Diese wurden umgehend durch unsere Einsatzkräfte betreut und zunächst vom unmittelbaren Geschehen weggebracht. Unsere Mannschaft unterstützte in weiterer Folge den Rettungsdienst und übernahm die Betreuung der betroffenen Personen bis zum Eintreffen des Kriseninterventionsteams. Nach rund einer Stunde konnten unsere Kräfte in Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Meggenhofen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.
Ein schwerer Einsatz, der nicht nur die unmittelbar betroffene Person, sondern auch die Ersthelfer und Einsatzkräfte besonders forderte. Unser Dank gilt allen beteiligten Organisationen für die professionelle Zusammenarbeit und insbesondere den Ersthelfern für ihr rasches und beherztes Handeln.
Fahrzeuge: TANK
Mannschaft: 13 Mann
OvD: HBI Kaltseis St.
Einsatzdauer: ca. 1,0 h
© Fotos FF Aistersheim
© Laumat