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Ein Milchtransporter mit rund 10.000 Litern Ladung rutschte bei der Pauli Kapelle in Pöttenheim in den Straßengraben und drohte umzustürzen. Gemeinsam mit Landwirten, Polizei und dem Bergeunternehmen Hummer konnte der 18-Tonnen-LKW gesichert und schonend geborgen werden.
Am Montag, 16.02.2026 wurden wir um ca. 10:47 Uhr durch das Drücken der Brandmeldetaste im Feuerwehrhaus zu einer LKW-Bergung in die Ortschaft Pöttenheim alarmiert.
Ein Milchtransporter war im Bereich der Kreuzung L1186 mit dem Güterweg Pöttenheim – nahe der Pauli Kapelle – von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gerutscht. Das Fahrzeug fuhr so weit in den weichen Untergrund, bis es schließlich aufsaß und weder vor noch zurück konnte. Zusätzlich bestand die Gefahr, dass der LKW umstürzen könnte.
Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten wir mit TLF und KDO zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen hatte bereits ein Landwirt mit seinem Traktor und einer Seilwinde den LKW nach vorne gesichert.
Wir sicherten umgehend die Einsatzstelle ab und organisierten einen weiteren Traktor mit Seilwinde, um das Fahrzeug auch nach hinten zu sichern. Der Milchtransporter war mit rund 10.000 Litern Milch beladen und hatte laut Angaben des Fahrers ein Gesamtgewicht von etwa 18 Tonnen.
Nach Rücksprache mit dem Transportunternehmen wurde das Bergeunternehmen Hummer aus Marchtrenk zur fachgerechten Bergung alarmiert. In der Zwischenzeit traf auch die Polizei ein und nahm den Unfall auf.
Nach dem Eintreffen des Bergeunternehmens unterstützten wir bei den Bergemaßnahmen. Mittels schwerem Gerät konnte der LKW schließlich kontrolliert und ohne weitere Schäden aus dem Graben gezogen werden.
Nach Abschluss der Arbeiten und der Reinigung der Fahrbahn konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Fahrzeuge: TANK, KDO
Mannschaft: 9 Mann
Einsatzleiter: HBI Kaltseis St.
Einsatzdauer: ca. 2,5 h
© Fotos FF Aistersheim