Gemeinsam mit mehreren Feuerwehren standen wir bei einem Brand in Haag am Hausruck am Freitag, 13.02.2026 im Einsatz. Atemschutztrupps, eine 1,5 km lange Zubringerleitung und stundenlange Nachlöscharbeiten forderten die Mannschaft bis in die Nacht hinein.
In der Nacht auf Freitag, den 13. Februar 2026, wurden wir um 01:19 Uhr durch die Landeswarnzentrale (LWZ) in der Alarmstufe 3 zur Unterstützung der Freiwillige Feuerwehr Haag am Hausruck alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Haag waren bereits um 00:58 Uhr zu dem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts ausgerückt. Kurz darauf wurde Alarmstufe 2 und rund 20 Minuten später Alarmstufe 3 ausgelöst.
Gemeinsam mit der FF Affnang, FF Altenhof am Hausruck, FF Gaspoltshofen und FF Weeg rückten wir unverzüglich mit TLF und LF zur rund 10 Kilometer entfernten Einsatzadresse aus.
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurden unsere sechs Atemschutzträger (je drei vom TLF und LF) umgehend dem Atemschutzsammelplatz zugeteilt. Unser Tanklöschfahrzeug unterstützte zu Beginn bei der Wasserversorgung und speiste das TLF der Freiwillige Feuerwehr Grieskirchen, da noch keine zweite Zubringerleitung aufgebaut war.
Zeitgleich errichtete unser Löschfahrzeug gemeinsam mit den Feuerwehren Affnang, Altenhof und Weeg eine rund 1,5 Kilometer lange Zubringerleitung von einem Teich zur Einsatzstelle und stellte damit die Wasserversorgung – insbesondere für die Drehleiter aus Grieskirchen – sicher.
Unsere beiden Atemschutztrupps standen intensiv im Brandeinsatz und wurden jeweils zweimal eingesetzt. Die Atemluftflaschen wurden direkt vor Ort durch das Atemschutzfahrzeug Grieskirchen wiederbefüllt, wodurch ein durchgehender Innenangriff möglich war.
Gegen 06:00 Uhr konnte unser TLF wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. Das Löschfahrzeug verblieb weiterhin an der Einsatzstelle. Mit unserem KDO wurde die Mannschaft laufend abgelöst, da die Zubringerleitung auch während der umfangreichen Abräum- und Nachlöscharbeiten aufrechterhalten werden musste.
Erst am Samstag gegen 00:30 Uhr kam der Befehl zum Abmarsch. Im Anschluss wurde die Zubringerleitung abgebaut, ehe wir vollständig einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen konnten.
Durch das koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand erfolgreich bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und den professionellen Ablauf dieses fordernden Einsatzes.
Fahrzeuge: TANK, PUMPE, KDO
Mannschaft: 23 Mann
OVD: HBI Kaltseis St.
Einsatzdauer: ca. 25 h
© Fotos FF Aistersheim
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