Bei unserer 3. Einsatzübung 2026 stand der angenommene Brand des neuen Heizwerkes der Firma Höftberger im Mittelpunkt. Neben der Brandbekämpfung lag der Schwerpunkt auf der Wasserversorgung über zwei Zubringerleitungen – darunter eine rund 550 Meter lange Leitung vom Oberhauserteich. Gemeinsam mit den Feuerwehren Höft und Weibern konnten wir die geplanten Maßnahmen erfolgreich umsetzen und wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsätze gewinnen.
Am Dienstag, den 22. September 2026, führten wir unsere 3. Einsatzübung des Jahres durch. Als Übungsszenario wurde der Brand des neuen Heizwerkes der Firma Höftberger angenommen. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Herstellung einer ausreichenden Wasserversorgung sowie der Koordination mehrerer eingesetzter Feuerwehren.
Kurz vor 19:00 Uhr wurde die Übungsalarmierung über Pager und ELiS ausgelöst. Bereits kurz nach 19:00 Uhr rückten wir mit KDO, TLF und LF zur Übungsadresse bei der Firma Höftberger aus. Nach dem Eintreffen wurde durch das TLF unverzüglich mit dem Schutz der angrenzenden Firmenhalle begonnen. Der Gruppenkommandant des TLF übernahm dabei die Koordination an der Brandstelle.
Parallel dazu wurde das LF zur nächsten Wasserentnahmestelle entsandt. Diese befand sich bei einem Hydranten in rund 160m Entfernung. Auftrag war es, von dort eine Zubringerleitung zum TLF herzustellen. Da die Zubringerleitung dabei über die L519 geführt werden musste, wurde auch eine Schlauchbrücke eingerichtet, um die Verkehrsverbindung sicher aufrechtzuerhalten.Während der ersten Maßnahmen beauftragte der Übungs-Einsatzleiter die Florianstation, zusätzlich die Feuerwehren Höft und Weibern zu alarmieren.
Nach deren Eintreffen übernahm der Gruppenkommandant unseres LF die Koordination der zweiten Zubringerleitung. Diese wurde vom Oberhauserteich über eine rund 550 Meter lange Strecke bis zur Einsatzstelle aufgebaut. Für die Förderung über diese Distanz kamen zwei Pumpen zum Einsatz. Die Pumpe unserer Feuerwehr wurde dabei als Reserve vorgesehen.
An der Brandstelle konnten schließlich zwei C-Rohre und zwei B-Rohre zur Brandbekämpfung beziehungsweise zum Schutz der angrenzenden Bereiche vorgenommen werden. Eine besondere Rolle spielte bereits die Vorbereitung der Übung. Die möglichen Zubringerleitungen wurden im Vorfeld mit Wasserkarte.info berechnet und geplant.
Die bei der Übung ermittelten Leitungswege erwiesen sich in der Praxis als sehr gut geeignet. Damit konnten wir nicht nur die Übung realitätsnah vorbereiten, sondern gleichzeitig wichtige Erkenntnisse für einen tatsächlichen Einsatz gewinnen. Die beiden ausgearbeiteten Zubringerleitungen können nun als Grundlage für einen zukünftigen Einsatzplan dienen und für einen möglichen Ernstfall entsprechend abgespeichert und vorbereitet werden.
Ein herzliches Dankeschön an die Firma Höftberger, dass wir das neue Heizwerk für diese Übung nutzen durften. Ebenso bedanken wir uns für die gespendete Jause, mit der die Kameraden nach der Übung bestens versorgt wurden.
Ein großes Dankeschön gilt auch den Feuerwehren Höft und Weibern für die Teilnahme und die gute Zusammenarbeit bei dieser gemeinsamen Einsatzübung. 🚒🤝
Übungsleitung: FF Aistersheim
Mannschaft: 20 Mann
Dauer: ca. 2,0h
© Fotos FF Aistersheim